Weihnachtsfeier des HSV-ÖSHS am 08.12.2006

 

Im Waldviertel, im Gasthof zur Minidampfbahn, trafen sich unsere Mitglieder zur weihnachtlichen Feier. Die illustre Runde hatte zum Teil ihr Camp draußen auf der Wiese aufgeschlagen oder Unterkunft in der näheren Umgebung gefunden.

Der Duft von Vanillekipferln, Christstollen, Zimtsternen und vielen anderen Leckereien, die von unseren Mitgliedern mitgebracht wurden, verbreiteten eine vorweihnachtliche Stimmung.

An zwei Tafeln wurden vorzügliche Speisen und Getränke serviert. Mit sehr persönlichen Worten resümierte Kurt Gruber die letzten Monate und gab in seinen Ausführungen einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr.

Sein ganz besonderer Dank galt den Mitgliedern des Vorstandes (ein Teil des Vorstandes konnte leider aus beruflichen Gründen und wegen der Teilnahme an der Wagen-EM in Deutschland nicht anwesend sein) für ihr Engagement und die vorzügliche Arbeit.

Danach überraschte Kurt Gruber alle Anwesenden mit einem Gutschein für Speis und Trank.

Unser Mitglied Michael Humplik (Dogpoint) spendete Hunde-Weihnachtspackerln, wofür wir uns hiermit herzlich bedanken.

Entspannt und in angenehmer Atmosphäre vergingen die Stunden bis um Mitternacht eigentlich viel zu schnell, bevor die Einzelnen ihre Heimreise antraten bzw. ihre Unterkünfte aufsuchten.

Einige besinnliche Gedanken zur Weihnachtszeit

Ein alter Mann mit weißem Haar
verbringt Advent auch dieses Jahr
voll Hoffnung auf die Weihnachtszeit
und seine Kinder, die soooo weit.
In seiner stillen, alten Klause
hofft er auf Trubel dann im Hause.

Er hofft auf Enkel, Tochter, Sohn,
die nun seit vielen Jahren schon
nur selten auf Besuch erscheinen,
um die Familie zu vereinen.
Er hofft auf frohes Kinderlachen,
will selber ihnen Freude machen,
er hofft auf eine Weihnachtstanne,
auf Lichterglanz und Teepunschkanne.

Da kommt ein Brief: „Wir kommen nicht!
Die weite Fahrt – aus unserer Sicht-
die lohnt sich nicht.

Doch wünschen wir dir alles Gute.
Das Hänschen kriegt diesmal die Rute,
weil er so oft die Ruhe stört
und nicht auf unsere Worte hört.“

Am Heiligabend, so um zwei,
sagt Hans bei Tisch so nebenbei:
„Was mag denn wohl der Opa machen?
Der hat doch sicher nichts zu lachen!
Der wird heut` Abend einsam sein….
Seid ihr im Alter auch allein?“

Der Vater sieht die Mutter an.
Die nickt ihm zu, steht auf… und dann…
sagt Vater zu dem kleinen Hans:
„Den Stollen und die Weihnachtsgans
gibt´s diesmal, wo der Opa wohnt…
ich meine, dass die Fahrt doch lohnt.“

Der alte Mann mit weißem Haar
hört´s draußen klopfen: „Ist das wahr?!!
Kann ich mich heute doch noch freu´n
und brauche nicht allein zu sein?“

Der Weihnachtsbaum ist schnell geschmückt
und drunter, aus der Krippe, blickt
am Abend froh das Christkind:

Es sieht, dass alle glücklich sind.

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt,
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und der Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und du zögerst nicht, sondern gehst,
so wie du bist, darauf zu,
dann, ja dann
fängt Weihnachten an.

Auf diesem Wege wünscht der Vorstand des HSV-ÖSHS
allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
sowie ein gutes, erfolgreiches neues Jahr!